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Erste Lesung im „Peace of Land“

Am 2. Juli 2022 fand das jährliche Sommerfest im „Peace of Land“ statt; eine schöne Tradition, um interessierte Besucher in den Permakultur-Gemeinschaftsgarten im Norden Berlins einzuladen.

Zahlreiche Nachbarn und Angereiste kamen für die leckeren, selbstgemachten Speisen wie die Pizza aus dem Lehmofen. Das Bingo-Spiel half beim Kennenlernen und die Theater-Vorführungen begeisterten das junge Publikum. Auch vielfältige Workshops wurden wieder angeboten.

Einige bestaunten zum allerersten Mal die üppig wachsenden Nutz- und Wildpflanzen im großen Permakultur-Garten. Andere ließen sich als Stammgäste von der bunten Insektenvielfalt faszinieren. Bienen, Schmetterlingen und Hummeln tummelten sich an den Blüten von Lavendel und Wildblumen. Auch das Wetter spielte mit.

Ein letztes Mal

Ein bisschen Wehmut kam dann schon auf, als die Vorstandsmitglieder Silke und Yvonne mit schlechten Neuigkeiten auf die Bühne traten. Sie mussten dem Publikum mitteilen, dass dies das letzte große, öffentliche Fest im Permakultur-Garten sein würde.

Das „Peace of Land“ muss zum Ende des Jahres einer Turnhalle weichen (siehe meinen Blog-Artikel „Ein letzter Sommer noch“).

Lesung für „Die Systemwandler“

Umso bedeutsamer war für mich die Möglichkeit, etwas zum Unterhaltungsprogramm des Sommerfestes beizutragen. Um 16 Uhr lud ich zu meiner ersten Lesung für „Die Systemwandler“ ein.

Programm Sommerfest 2022 im "Peace of Land"
Sommerfest-Programm inklusive Lesung für „Die Systemwandler“ um 16 Uhr

Einige Besucher fanden den versteckten Ort für die Lesung im Garten eher zufällig, andere hatten sich durchgefragt. Sie breiteten ihre Decken auf dem Rasen aus und hörten mir interessiert zu.

Im Schatten eines Mirabellenbaums las ich aus verschiedenen Passagen meines Gesellschaftsromans „Die Systemwandler“ vor. Auch Kapitel fünf war dabei, das vom „Stückchen Eden“ erzählt, dem verewigten Abbild vom „Peace of Land“.

Hier im „Peace of Land“ VOM „Peace of Land“ vorzulesen, war schon irgendwie magisch.

Leser-Reaktionen

Gefühlsäußerungen wie Lachen, Seufzen und erschrockene Laute brachten mich in den direkten Kontakt zu meinen aufmerksamen Zuhörern. Diese Art von Leser-Reaktionen auf meinen Text bekomme ich ja für gewöhnlich nicht so direkt mit. Das war ein spannendes Erlebnis.

Anschließend gab es noch eine kleine Frage-Runde, aus der angeregte Gespräche entstanden. Wir teilten unsere Ansichten zum notwendigen gesellschaftlichen Wandel, aber auch übers Bücherschreiben.

Wegen paralleler Veranstaltungen wie dem Kombucha-Workshop und einer Wildbienen-Führung kamen nicht ganz so viele Zuhörer wie gehofft zur Lesung. Doch da ich noch nie zuvor eine Lesung gehalten hatte, war ich dankbar für die kleine aber feine Runde.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal herzlich bei den Gästen der Lesung für ihre aktive und bereichernde Teilnahme bedanken. Auch herzlichen Dank an die Veranstalter des Sommerfestes im „Peace of Land“, die mir diese tolle Möglichkeit für meine erste Lesung gegeben haben.

Erfolg

Sogar ein paar Exemplare meines Romans konnte ich auf dem Fest verkaufen und signieren. Ein schöner Erfolg für die so spontan entstandene Gelegenheit einer Lesung, für die mir gerade mal ein Tag zur Vorbereitung geblieben war.

Weil das eine so bereichernde Erfahrung war, halte ich nun Ausschau nach weiteren Gelegenheiten für Lesungen. Am liebsten wieder an einem so schönen Ort in der Natur, wie dem „Peace of Land“.

Das „Peace of Land“ braucht weiterhin Unterstützung für die bevorstehende Räumung des Geländes bis September 2022.
Auch ein Ort für den Wiederaufbau wird weiterhin dringend gesucht.
Wer helfen möchte, kann sich in die Newsletter-Liste des „Peace of Land“ eintragen
oder sich über weitere Unterstützungsmöglichkeiten informieren: https://www.peaceof.land/kontakt/

Categories: Gemeinschaftsgarten Permakultur

Isa von "Die Systemwandler"

Autorin des Blogs auf "Die Systemwandler" sowie der gleichnamigen Buchreihe.

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